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Auf in Runde 3: Alpenschweine als effektive Farnbekämpfer



Update zum Farn-Frass-Bekämpfungsprojekt: Unsere Tiere zeigen keinerlei Anzeichen von Behinderungen oder Vergiftungserscheinungen – ein vielversprechendes Ergebnis nach den ersten zwei Jahren des Projekts in Zusammenarbeit mit dem FIBL (Projektleader). Dieses dreijährige Vorhaben hat sich besonders auf die Effektivität der Farnbeseitigung konzentriert.


Durch genau definierte Plots und regelmässige Drohnenüberwachung haben wir festgestellt, dass unsere schwarzen Alpenschweine äusserst effektiv sind und den Farn wohl geniessen. Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Was passiert mit dem Gift (Ptaquilosid)? Wird es laufend ausgeschieden oder im Körper gespeichert? Um dies herauszufinden, führt das FIBL unter der Leitung von Anna Jenni aufwändige Laboruntersuchungen durch.

Fleischstücke und ganze Organe von verschiedenen Tieren wurden eingefroren und warteten auf ihre Untersuchung. Die Tiere wurden in bestimmten Abständen nach Abschluss der Alpung geschlachtet, um den Verlauf der Giftsubstanz zu überprüfen.


Eine erfreuliche Nachricht: Die farnfressenden Alpenschweine dürfen und sollen weitermachen! Laboranalysen haben gezeigt, dass das Ptaquilosid-Gift des Adlerfarns weder in Niere, Leber noch im Muskelfleisch nachgewiesen werden konnte. Offenbar wird es laufend ausgeschieden. Anna Jenni wird sich dieses Jahr mit Giftrückständen in Kot und Urin befassen. Das Abräumen von Adlerfarn auf Alpweiden kann somit fortgesetzt werden und dürfte die nachhaltige SAS-Haltung weiter fördern.

Im dritten Jahr werden, wie erwähnt Urin- und Kotproben von den "Versuchstieren" gesammelt. Diese sind bereits in Erstfeld eingezogen und dürfen schon zum Frühstück und zum Apero feine Geissmolke geniessen. 🐷🌿



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